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Hochwertige Tees aus der Küstentee Manufaktur #ohnesüsskram

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Schwarztee – der intensive Klassiker in der Tasse

Der hauptsächlich von den Engländern in Europa nach 1840 und der Anpflanzung großer Plantagen in Indien bekannt gemachte und verbreitete Schwarztee ist die vorherrschende Art des in Europa getrunkenen Tees. Auch heute noch erfreuen sich Klassiker wie Darjeeling, Assam, der mit Bergamotte aromatisierte Earl Grey oder die gute alte Ostfriesenmischung großer Beliebtheit. Während viele der bekanntesten Sorten aus Indien stammen und nach dortigen Anbauregionen benannt sind, stammt Schwarztee ursprünglich aus China, wo man diesen als roten Tee bezeichnet. Beide Bezeichnungen haben dabei etwas für sich. Schwarztee bezieht sich auf die Färbung der fermentierten Teeblätter, während roter Tee sich von der Färbung des fertigen Aufgusses ableitet. Inzwischen wird Tee zur Weiterverarbeitung zu Schwarztee aber auch weltweit angebaut. Die einzige nennenswerte Anpflanzung in Westeuropa befindet sich im englischen Cornwall wo auf 10 Hektar rund eine Tonne Blätter pro Jahr geerntet werden.
Schwarztee bekommt seine typischen Bitternoten, die keineswegs herb sein müssen, durch die Behandlung nach der Ernte.

  • vegan
  • bio
  • ohne künstliche aromen
  • zuckerfrei
  • vorsicht lecker

Anders als Grüner Tee wird Schwarztee nach der Ernte fermentiert, wobei chemische Reaktionen dem ursprünglich grünen Teeblatt seine schwärzliche Färbung gibt. Sowohl grüner wie schwarzer (und weißer) Tee stammen aber zumeist von derselben Teepflanze (Camellia Sinensis). Eine Ausnahme stellen vor allem die kräftig-würzigen Sorten Assam aus der gleichnamigen indischen Provinz und Ceylon-Tee aus Sri Lanka dar, die beide aus der Teepflanze Camellia Assamica gewonnen werden.
Nach der Ernte werden die Teeblätter für die Herstellung von Schwarztee zuerst vor Ort zum Welken ausgelegt und anschließend möglichst von Hand gerollt, wobei die Oberfläche der Blätter leicht eingerissen wird und die ätherischen Öle freigesetzt werden. Anschießend werden die Blätter bei einer zu Beginn konstanten Temperatur von 22 Grad Celsius unter Zuführung von Sauerstoff und Feuchtigkeit einer Oxidation ausgesetzt bzw. fermentiert und erhalten ihre typische schwarze Farbe. Im Anschluss an den Fermentationsprozess werden die Teeblätter getrocknet, um diese haltbar zu machen und sind dann sozusagen genussfertig.

Noch mehr Schwarztee-Wissen

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Assam
- Indien

 

Darjeeling
- Indien

 

Southern District
- Sri Lanka

 

Huanan
- China

Herkunftsgebiete unserer Schwarztees

Die Suche nach den passenden Produzenten mit dem nötigen handwerklichen Know-How für eine Ernte und Fermentation weitgehend von Hand und der Einhaltung unserer hohen Ansprüche an Nachhaltigkeit, fairer Behandlung und Bezahlung der Arbeiter sowie ökologischen Standards für Bioprodukte gestaltete sich selbstverständlich nicht gerade einfach. Trotzdem haben wir inzwischen eine ganze Reihe von Partnern in Indien, Sri Lanka und einer Region in China gefunden. Dabei werden die Standards vor Ort von uns regelmäßig überprüft. Unsere Schwarztees stammen aus Assam (Indien), Darjeeling (Indien), dem Southern District (Sri Lanka) und aus der chinesischen Provinz Hunan, aus der wir auch Grün- und Weißtee beziehen.

Qualitätsmerkmale von Schwarztees

Während für den Geschmack eines Schwarztees viele Faktoren eine Rolle spielen, nicht zuletzt die richtige Zubereitung oder der Zusatz von Aromaten, hängt die Qualität vor allem von der Zeit und Art der Ernte ab. Qualitativ hochwertige Schwarztees werden immer von Hand gepflückt, da für diese nur die obersten zwei Blätter plus einer Knospe verwendet werden dürfen. Nach abgeschlossenem Fermentations- und Trocknungsprozess werden die Blätter von Hand oder von Maschine nach ihrer Größe sortiert. Die höchste Qualität, die wir auch bei Küstentee für unsere losen Schwarztees verwenden, sind Blatt-Tees. Eine Mischung aus Teeblattbruchstücken wird Broken-Tea genannt, noch kleinere Bruchstückreste werden als Fannings meist in Teebeuteln verarbeitet. Die unterste Qualitätsstufe bildet tDust, also Teeblattstaub. Neben der Qualität des verarbeiteten Blattes spielt auch die Erntezeit eine wichtige Rolle. Am hochwertigsten ist dabei allgemeiner Ansicht nach der First Flush oder die erste Ernte des Jahres im Frühling (zwischen Februar und April), die häufig besonders feine Aromen mit geringer Bitterkeit hervorbringt.

Grüner Tee Qualität
Qualitätsmerkmale in der Übersicht

Auch von Schwarztees gibt es nicht nur viele verschiedene Sorten, sondern auch eine hohe Abstufung von Fermentationsgraden. Zwischen den kaum fermentierten Weißtees und den chinesischen Oolong-Tees, die schon zu den Schwarztees gerechnet werden, liegt zudem noch der halb-fermentierte Gelbe Tee. Auch Spezialitäten wie der chinesische Pu-Erh-Tee werden zwar nominell zu den Schwarztees gezählt, weist aber einen deutlich geringeren Fermentationsgrad auf und hat eine eher grünlich-schwarze Färbung.

Ernte

Ernte von Hand und handwerklich gekonnte Fermentation

Blätter

Integrität der Teeblätter (Blatt-Tees – Broken Tea – Fannings – Dust)

Ernte

Erntezeit (grob unterteilt in: First Flush – Second Flush – Herbsternte)

Schwarzer
Tee
aus dem
Norden
BIO Schwarzer Tee - kreisch - Kirsch Vanille
Wirkung grüner Tee
Ist er gesund, strafft die Haut und stärkt das Immunsystem?

Wirkung und Inhaltsstoffe von Schwarztee

Der hauptsächliche Wirkstoff in Schwarztee ist sicher das früher auch als Teein bezeichnete Koffein. Die Konzentration des Koffeins in einer Tasse Tee variiert nach Sorte ist aber meist deutlich niedriger als bei einer Tasse schwarzen Kaffees. Anders als beim Kaffee ist das Koffein beim Tee an die enthaltenen Gerbstoffe gebunden und wird vom Körper nur nach und nach aufgenommen, so dass sich die Wach machende Wirkung eines Tees eher über die Zeit denn im Moment entfaltet. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Schwarztee sind wissenschaftlich umstritten, während die positive Wirkung der im Grüntee enthaltenen Catechine allgemein anerkannt ist. Diese ursprünglich natürlich auch in Schwarztee enthaltenen Bitterstoffe werden im Zuge der Fermentation in so genannte Theaflavine umgewandelt. Neuere Studien legen allerdings nahe, dass diese eine ähnliche positive antioxidative Wirkung zeigen, wie die Catechine im Grünte. Viele weitere gute Eigenschaften, die dem Schwarztee traditionell zugeschrieben werden, wie die Senkung des Schlaganfallrisikos, ließen sich in Studien bislang allerdings nicht bestätigen.

Was enthält schwarzer Tee?

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Koffein (wirkt anregend, erhöht die Durchblutung, langsame und stetige Abgabe an den Körper).

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Theaflavine (entstehen durch die Fermentation aus den Catechinen, eine ähnliche antioxidative Wirkung wird angenommen)

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Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

  • Vitamin B 1
  • Mangan
  • Kalium
  • Fluoride

Auch wenn Schwarztee viele gesunde Eigenschaften nachgesagt werden und dieser neben der animierenden und anregenden Wirkung des Koffeins nachgewiesener Weise auch zur Beruhigung des Darmtraktes beitragen kann, gerade wenn er lange zieht und so viele Gerbstoffe aufnimmt, ist er nach derzeitigem Forschungsstand kein Gesundheitswunder wie Grüntee. So kommt es hier vor allem auf Genuss an und die einzigartigen Aromen, die durch die Fermentation des Teeblattes möglich wird.

Wirkung grüner Tee

Schwarztee richtig zubereiten

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Möglichst weiches Wasser verwenden (wenig Kalkgehalt)

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Metall-, Glas- oder Kunststofffilter besser als Gewebefilter aus Baumwolle oder Papier, in denen sich Aromastoffe verfangen

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Pro Tasse (0,25 Liter) ca. ein gehäufter Teelöffel bei Blatt-Tees, ein halber Teelöffel bei Broken-Teas

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optimale Wassertemperatur 95 Grad, kein kochendes Wasser verwenden

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Im Allgemeinen 3 Minuten ziehen lassen

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Wer es kräftiger mag sollte die Teemenge erhöhen und + nicht die Zeit, in welcher dieser zieht

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Kräftige Teesorten wie Assam oder Ceylon eignen sich auch für das hinzugeben von einem Spritzer Zitrone oder einem Schuss Milch

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Die Zubereitung spezieller Schwarztees können abweichen und sind dann meist auf der Packung des Tees angegeben