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Ist Tee gesund? Und wenn ja, welche Sorten?

Tee ist seit Jahrtausenden ein beliebtes und in vielen Nationen kulturell verankertes Aufgussgetränk. Die jahrtausendealte Geschichte der großen drei Teesorten Grüner Tee, Weißer Tee und Schwarzer Tee könnt ihr auch in unserem Wissens-Bereich nachlesen. Doch Tee wird nicht nur auf Grund seiner belebenden Wirkung, aus Tradition oder des Geschmacks wegen getrunken. Tee gilt auch als eines der gesündesten Getränke überhaupt. Vor allem über Grüntee, Schwarztee und Weißtee gibt es etliche Studien und Berichte zu positiven gesundheitlichen Effekten. Doch auch weitere Sorten wie Matcha und Mate Tee, die zumindest der breiten Masse in unseren Breitengraden bis vor einiger Zeit noch unbekannt waren, sollen gesund sein.

Die Auswirkungen auf Körper und Geist der Inhaltsstoffe verschiedener Pflanzen und Kräuter, aus denen Tee aufgegossen wird, ist seit jeher bekannt. Auch die moderne Wissenschaft hat sich im Rahmen diverser Studien zu der Wirkung des regelmäßigen Teetrinkens längst mit dem Thema befasst und bestätigt: wer regelmäßig guten und gesunden Tee trinkt, der lebt länger, hat ein besseres Hautbild und beugt auch diversen Krankheiten vor. Aber ist das wirklich so? Und welche Dinge muss man beachten, damit das Teetrinken wirklich gesundheitsfördernd und z.B. auch pflegend für die Haut wirkt?

Im Folgenden verraten wir euch, welcher Tee überhaupt gesund ist und warum. Außerdem erfahrt ihr, welchen Teesorten eine positive Wirkung auf verschiedene Beschwerden zugeschrieben wird.

Tee – ein traditionelles Heilmittel in vielen Kulturen

Ob schon vor Jahrtausenden im fernen Osten oder im europäischen Mittelalter – Tee war über alle Epochen hinweg ein gefragter Genuss . Mit grünem, schwarzem und weißem Tee als wichtigste Teesorten ist Tee bis heute das wichtigste Heißgetränk neben Kaffee. Neben den Inhaltsstoffen einzelner Teesorten spielen vor allem die Ziehzeit. Temperatur, Regelmäßigkeit und die tägliche Menge Tee eine Rolle. So variiert die Wirkung von aufputschend, über anregend bis entspannend, aber auch die positiven Effekte auf Körper und Geist.

Knapp 30 Liter Tee trinkt jeder Deutsche pro Jahr, wobei hierzulande Schwarztee (72 %) deutlich beliebter als Grüntee (28 %) ist. Zumindest laut des Deutschen Teeverbands, obgleich weißer Tee hier vollkommen fehlt. Diese und weitere interessante Fakten & Zahlen des Deutschen Teeverbands rund um Tee findet ihr auf der Website des Verbands.

Vor allem in den Morgenstunden wird schwarzer Tee für seine anregende Wirkung geschätzt, um aktiver und fitter in den Tag zu starten. Grüner Tee trifft mit seiner bitteren Note schon nach kurzer Ziehzeit nicht jeden Geschmack. Doch gerade diese Bitterstoffe fördern Stoffwechsel und Gesundheit jedoch erheblich. Und auch wenn Früchtetee und Kräutertee nur als teeähnliche Erzeugnisse gelten, wird vor allem verschiedenen Kräutertees eine heilsame Wirkung zugeschrieben.

Welche Teesorten sind gesund und wie wirken sie genau?

Die Wahl der richtigen Teesorte hängt hauptsächlich von vorhandenen Beschwerden oder der gewünschten Wirkung ab. Die gesunde Wirkung von Tee basiert vor allem auf der Teepflanze Camellia Sinsensis, aus der Gattung der Kamelien innerhalb der Familie der Teestrauchgewächse (Theaceae). Auf Grund der besonderen Anforderungen der Pflanze, u.a. mindestens vier Stunden Sonne pro Tag bei Temperaturen zwischen 18 und 32 Grad Celsius. Doch neben der Sonne sind auch über das Jahr ausgeglichene Niederschlagsmengen von mindestens 1.600 Millimetern pro Quadratmeter. Sie wächst also vor allem in subtropischen und tropischen Gebieten.

Die führenden Exporteure und Produzenten der Teepflanze sind deshalb u.a.:

  • China
  • Indien
  • Indonesien
  • Kenia

Diese und wenige weitere Länder liefern etwa 75 % des weltweit nachgefragten Tees. Auch Japan ist ein bekannter Teeproduzent, beschränkt sich aber auf die Produktion von grünem Tee. Interessant ist, dass fast alle Teesorten auf derselben Pflanze beruhen und lediglich Erntezeitpunkt, Trocknung und Weiterverarbeitung für verschiedene Geschmäcker, Wirkung und Aussehen verantwortlich sind.

Grob lassen sich je nach Herstellungsverfahren und Trocknung vier verschiedene Kasten von Tee definieren:

  • schwarzer Tee (fermentiert)
  • grüner Tee (nicht fermentiert)
  • weißer Tee (nicht fermentiert)
  • Oolong (halbfermentiert)

Innerhalb dieser Kasten gibt es wiederum zahlreiche Qualitätsabstufungen, die vor allem auf den verwendeten Pflanzenteilen und deren Reifegrad basieren. Also z.B. ob nur geschlossene oder auch bereits geöffnete Knospen verwendet werden, ob maschinell oder von Hand geerntet wurde usw.

Übrigens: auch grüner und schwarzer Tee werden aus derselben Pflanze gewonnen. Nur die Fermentation der Blätter macht den Unterschied in Farbe und Geschmack. Werden die Teeblätter wie bei Schwarztee nämlich getrocknet, verlieren sie ca. 30 % ihrer Feuchtigkeit. Nach ca. 10 bis 12 Stunden sind die Blätter dann so weich, dass sie in kreisenden Pressen weiterverarbeitet werden können. Hierbei werden die Zellwände beschädigt und der Saft tritt aus, kommt anschließend mit Sauerstoff in Berührung. Dies beschreibt den Oxidations- und Gärungsprozess, der die Aromastoffe freisetzt, aber gleichzeitig die Catechine in Theaflavine transformiert. So entstehen der typische Geschmack und die bekannte Farbe des Schwarztees. Jedoch bleiben so lediglich Koffein und Aminosäuren unverändert, während wichtige gesunde Inhaltsstoffe beeinflusst werden, nämlich die Polyphenole. Grüner Tee hingegen wird nicht fermentiert. Dementsprechend oxidieren die Catechine und andere Flavonoide nicht. Dafür wird grüner Tee kurz erhitzt, was die Polyphenoloxidase hemmt und somit die Oxidation verhindert. So bleiben fast alle ursprünglichen Wirkstoffe in den Blättern der Camellia Sinsensis erhalten, anders als bei Schwarztee. Grüntee enthält so wesentlich mehr Catechine, vor allem Epigallocatechingallat (EGCG) .

Die Catechine – Wunderwaffe gegen Fett & Diabetes

Catechine und Flavonoide sind maßgeblich verantwortlich für die gesunde Wirkung von Tee, vor allem Grüntee. Catechine sind Bitterstoffe, welche zum Beispiel die Insulinaufnahme hemmen, ebenso wie den Abbau von Noradrenalin. Das wiederum verhindert die Einlagerung von Fett und reduziert auch die Aufnahme von schlechten Fetten. Das beugt Diabetes und Übergewicht vor, hält das Cholesterin niedrig und hilft beim Abnehmen.

Weitere Infos:Studie zur reduzierten Körperfettzunahme dank Catechinen

Der Geschmack des Grüntees basiert vor allem auf Theanin, eine Aminosäure. Die Unterschiede bezüglich der Gärung und Oxidation machen zwar kaum einen Unterschied bezüglich des gesamten Polyphenolgehalts zwischen Grüntee und Schwarztee. Doch die enthaltenen Flavonoide sind unterschiedlich.

Überblick über die wichtigsten Teesorten und ihre gesunde Wirkung:

  • Schwarzer Tee: Bei dieser Teesorte werden die Blätter die Teepflanze genommen und fermentiert. In Sorten wie Assam oder Darjeeling wird dem Tee bei einer maximalen Ziehdauer von vier Minuten eine stimulierende Wirkung zugeschrieben. Bei einer längeren Ziehzeit setzt der Tee Gerbstoffe frei. Diese machen ihn bitterer, allerdings wurde Schwarztee in diesem Zustand schon vor Jahrhunderten einen schmerzlindernden Zustand und eine Wirkung gegen Übelkeit zugeschrieben.
  • Grüner Tee: Auch diesen gewinnen Teegenießer aus der Teepflanze, jedoch sind die Blätter bei der Zubereitung nicht fermentiert. Grünem Tee wird eine Vielzahl an positiven Wirkungen zugeschrieben, beispielsweise die Linderung von Zahnfleischentzündungen oder die Anregung des Stoffwechsels. Da die Teesorte zusätzlich das Sättigungsgefühl fördert, gilt Grüner Tee als wichtiges Hilfsmittel zum Abnehmen
  • Kräutertee: Abhängig von der verwendeten Pflanze sind viele europäische Kräuter mit einer Ziehzeit von fünf bis acht Minuten für die Herstellung lindernder Kräutertees geeignet. Die Wirkung dieser Aufgussgetränke hängt von den verwendeten Heilkräutern ab. So wird Kamille eine positive Wirkung gegen Entzündungen zugeschrieben. Minze dient der Linderung von Magenbeschwerden, während das Gurgeln mit Salbeitee lokale Entzündungen im Mundraum bekämpfen soll.
  • Mate-Tee: Was im asiatischen Raum grüner Tee, ist in Mittel- und Südamerika Mate-Tee. Aus dem Matestrauch gewonnen, ist die Teegrundlage im Vergleich zu anderen Sorten reich an Vitaminen. Außerdem hat Mate-Tee eine leicht aufputschende Wirkung und wird von Teefreunden nicht nur auf dem amerikanischen Kontinent gerne zum energiereichen Start in jeden neuen Tag genossen.

Bei keinem Tee sollte jedoch vergessen werden, dass er neben all‘ den gesunden Inhaltsstoffen auch den Muntermacher Koffein bzw. Teein enthält. Und übermäßiger Konsum hiervon kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Neben der Wahl des richtigen Tees sind auch Konsumverhalten und Zubereitung entscheidend. Vor allem die Temperatur beim Aufkochen bzw. Aufbrühen.

Insgesamt sind in Teeblättern mehr als 300 verschiedene Inhaltsstoffe vorhanden. Die gesunde Wirkung von Tee ist vor allem auf folgende Inhaltsstoffe zurückzuführen.

Was macht Tee gesund?

  • Polyphenole (in unbearbeiteten Teeblättern bis zu 30 %)
  • Flavonoide (Untergruppe der Polyphenole, wiederum unterteilt in Flavanole und Catechine)
  • Catechine machen bis zu 30 % der Trockenmasse grünen Tees aus
  • Epigallocatechingallat (eine Untergruppe der Catechine und der Hauptwirkstoff grünen Tees. Wirkt antioxidativ, antikanzerogen, antiinflammatorisch, antiviral und antibakteriell)
  • Aminosäuren
  • Vitamine (A, B1, B2, C, D)
  • Enzyme
  • Pigmentstoffe (primär Chlorophyll)
  • Kohlenhydrate
  • Mineralien wie Calcium, Magnesium und Eisen
  • Organische Fette

Grüner Tee – gesunde Allzweckwaffe für Haut, Verdauung und Immunsystem

Da grüner Tee nicht fermentiert wird und so keine Oxidation der Catechine und weiterer Polyphenole stattfindet, ist er wohl einer der gesündesten Tees. Die Polyphenole sind außerdem entscheidend für den Hautschutz und den Beauty-Effekt, der grünen Tee zu einem beliebten Produkt in der Kosmetik gemacht hat.

Er hat wesentlich weniger Koffein als schwarzer Tee, was ihn bekömmlicher in der Schwangerschaft macht. Außerdem enthält er wesentlich mehr unveränderte Polyphenole, speziell Catechine, die den Stoffwechsel anregen und den grünen Tee zu einer guten Abnehmhilfe machen. Außerdem beugt er Karies vor und senkt den Cholesterinspiegel.

Grüner Tee und seine gesunde Wirkung:

  • Verbessert die Umwandlung von über Nahrung aufgenommener Energie in Körperwärme
  • Beugt Karies vor
  • Senkt den Cholesterinspiegel
  • Verbessert den Stoffwechsel
  • Laut der Ohsaki-Studie kann vor allem das Polyphenol EGCG (Epigallocatechingallat) krankhaftes Zellwachstum hemmen und den Insulinspiegel niedrig halten. Dies unterstützt die Gefäßgesundheit, wodurch Blutdruck und auch Cholesterinwert niedrig gehalten werden

Mehr über die gesunde Wirkung von Grüntee erfahren Sie in unserem Magazin.

Schwarzer Tee – entscheidend ist die Aufbrühzeit

Schwarzer Tee ist in erster Linie ein Muntermacher mit viel Koffein. Da er fermentiert wird und die Catechine so in Theaflavine transformiert werden, hat er allerdings nicht ganz so viele Effekte auf die Gesundheit wie grüner Tee. Dennoch ist er mit Abstand der beliebteste Tee, egal ob Darjeeling, Assam, Ceylon oder der beliebte Earl Grey. Schwarztee macht wach. Jedoch nur dann, wenn er nicht länger als vier bis fünf Minuten zieht. Sonst verliert er seine stimulierende Wirkung. Doch gerade bei längerer Ziehdauer treten die gesunden Effekte auf.

Lässt man den Tee nämlich länger als fünf Minuten ziehen, werden zwar mehr Gerbstoffe freigesetzt und der Tee schmeckt bitter. Allerdings haben genau diese Gerbstoffe eine antibakterielle und schmerzlindernde Wirkung, zum Beispiel bei Durchfallerkrankungen. Gleichzeitig wird das Übelkeitsgefühl unterdrückt.

Wie bei allen Tees tritt die gesundheitsfördernde Wirkung beim regelmäßigen Konsum auf. Ab einem Konsum von vier Tassen pro Tag, was für Schwangere bei Schwarztee zu vermeiden ist, wirkt er zum Beispiel blutdrucksenkend. Trinkt man jedoch noch mehr, so kann er sich schädlich auf die Magenschleimhäute auswirken, Kopfschmerzen und Schlafstörungen verursachen.

Matcha Tee – das Gunpowder für den Stoffwechsel

Matcha Tee – auch als Gunpowder bezeichnet – ist letztendlich nichts anderes als konzentrierter Grüntee in Pulverform. Folglich ist Japan einer der wichtigsten Matcha Tee Lieferanten.

Für die Matcha Herstellung werden Grünteeblätter zermahlen, wodurch das sogenannte Gunpowder entsteht, welches eine konzentrierte und besonders hohe positive Wirkung nachgesagt wird. Außerdem kann man das Pulver ähnlich wie Kukuma auch prima zum Kochen nutzen.

Matcha Tee Wirkung:

  • Wirkt positiv auf den gesamten Stoffwechsel
  • Gleicht den Hormonhaushalt aus und wird folglich für die Behandlung von Hormonstörungen eingesetzt
  • Entzündungshemmende Wirkung dank Polyphenolen
  • Weitere Inhaltsstoffe: Catechine, Calcium, Zink, Carotine, Fluoride, Phosphate, Magnesium

Früchtetee & Kräutertee – echte Tees oder nicht?

Kräutertees und Früchtetees sind keine richtigen Tees und werden nicht einmal zwangsläufig aus der Camellia Sinsensis gewonnen. Es sind also eher Aufgüsse, die man aus beliebigen Pflanzenteilen mixen kann. Das tut jedoch ihrer gesunden Wirkung keinen Abbruch. Denn Früchtetees und vor allem Kräutertees wurden ursprünglich ausschließlich für medizinische und präventive Zwecke eingesetzt, bevor sie zum gehypten Getränk und teilweise auch Kaltgetränk wurden.

Früchtetees überzeugen primär durch ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen

Kräutertees punkten mit den verschiedensten heilfördernden Wirkungen, je nach gewählten Zutaten.

Wirkung von Kräutertees – Beispiele:

  • Appetitanregend
  • Verdauungsfördernd
  • Antibakteriell
  • Schmerzlindernd
  • Schleimlösend
  • Entgiftend
  • Entwässernd

Schützen und pflegen Polyphenole im Tee die Haut?

Ultraviolette Strahlung (UVR) ist eine der Hauptursachen für sog. Umweltschäden und vorzeitige Alterserscheinungen der Haut. UV-Licht spielt eine entscheidende Rolle in Bezug auf das Immunsystem der Haut, bei Lichtalterung, Entzündung und Karzinogenese. Es sind zwar bisher eher experimentelle Studien die zeigten, dass nach topischer und oraler Anwendung von Grüntee-Polyphenolen eine entzündungshemmende, antioxidative, photoprotektive und antikanzerogene Wirkung an der Haut bewirken. Doch auch in Tierstudien schützten ¬Polyphenole aus Grüntee nachweislich vor UV-induzierten Hautschäden und Immunsuppression.

Doch nicht nur die Polyphenole haben eine gesunde Wirkung auf die Haut.

So wirkt Grüntee auf die Haut:

  • Koffein wirkt straffend
  • Gerbstoffe im Tee sorgen außerdem dafür, dass das Koffein langsam und über einen langen Zeitraum an die Haut abgegeben wird
  • Enthaltene Vitamine, Mineralien und Spurenelemente untersüttzen die Hautgesundheit maßgeblich

Ist Tee trinken gesünder als Wasser trinken?

Neben allen Wirkstoffen, die einzelne Teesorten mit sich bringen, profitiert der Körper bereits durch die aufgenommene Menge Flüssigkeit. Der gesamte Stoffwechsel benötigt Wasser für zahlreiche Funktionen, so dass Tee wie Kaffee und andere ungesüßte Getränke zum wertvollen Flüssigkeitslieferanten werden. Wasser ist im Vergleich zu Tee ein neutrales Lebensmittel, wobei Sie Ihrem Körper maximal durch Mineralwasser wertvolle Spurenelemente und Mineralien zuführen. Wenn Sie hierneben eine echte Heilwirkung wünschen, da Sie bereits über bekannte Symptome oder Erkrankungen verfügen, sollten Sie Wasser um köstlichen Tee passend zu Ihren Beschwerden ergänzen.

Wie Du gesunden Tee richtig zubereiten

Damit Tee trinken gesund ist und sich die wertvollen Inhaltsstoffe optimal entfalten, kommt es auf die richtige Zubereitung des Tees an. Die wichtigsten Hinweise für eine sachgerechte Teezubereitung:

  • Gießen Sie Tee nicht zu heiß auf! Beispielsweise sollten Sie für grünen Tee kein kochendes Wasser verwenden, was bei Früchte- und Kräutertee hingegen gilt.
  • Im Gegenzug sollten Sie Tee je nach Sorte nicht zu kalt aufgießen. Gerade bei Zusammenstellungen von Kräuter- und Früchtetee tötet erst kochendes Wasser Pilze und Bakterien ab, die sich in diesem Naturprodukt sammeln können.
  • Trinken Sie den aufgegossenen Tee möglichst schnell. Falls dieser über Stunden hinweg steht, können sich im Tee vorhandene Keime ausbreiten, die den Kochvorgang überlebt haben.
  • Lassen Sie Tee für seine optimale Wirkung nicht zu lange ziehen. Gerade bei grünem Tee reichen ein bis zwei Minuten völlig. Bei schwarzem Tee verändern Sie die Wirkung, je nachdem, wie viele Minuten Sie ihn ziehen lassen.

Auch die Zugabe bestimmter Lebensmittel kann die positive und gesunde Wirkung von Grün- und Schwarztee noch erhöhen.

Lebensmittel, die Tee noch gesünder machen:

      • Wasser, welches du zur Zubereitung des Tees verwendest sollte immer möglichst frisch und weich sein. Die Zugdauer hingegen variiert je nach Teesorte und Vorliebe, nicht abhängig vom Wasser
      • Honig wirkt antibakteriell, beinhaltet viele Vitamine und Mineralstoffe. Den Honig bitte erst hinzugeben, wenn der Tee gezogen hat, da das heiße Wasser die Inhaltsstoffe des Honigs schädigen kann
      • Milch beugt dem Entstehen von Nierensteinen vor, vor allem in Grün- und Schwarztee. Denn Milch löst Calciumoxalat, welches an der Entstehung für Nierensteine beteiligt ist, sodass es ausgeschieden werden kann
      • Ingwer wirkt durchblutungsfördernd, appetitanregend und lindert Schmerzen. Auch hilft es gegen Übelkeit. Ingwer wird auch in der kalten Jahreszeit gerne dem grünen Tee beigefügt, da es die Abwehrkräfte fördert und so das Immunsystem stärkt
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In Bezug auf die Freisetzung der gesunden Polyphenole ist die Ziehzeit entscheidend. Durch sie kann der Gehalt an Koffein und Polyphenolen gesteuert werden. Denn je nach Dauer werden verschiedene Stoffe in verschiedenen Mengen aus den Teeblättern freigesetzt, die eben nicht nur den Geschmack, sondern auch die Wirkung beeinflussen.

Nach dem Aufgießen eines Tees wird in den ersten drei Minuten vorwiegend das anregende Koffein aus den Teeblättern freigesetzt. Die so wichtigen Polyphenole, die u.a. die Haut schützen und den Stoffwechsel anregen, haben hier das Nachsehen. Doch nach diesen drei Minuten geben die Blätter plötzlich überwiegend Polyphenole ab sowie Gerbstoffe, die den Tee zwar etwas bitter machen aber auch beruhigend auf Magen und Darm wirken. Ab einer Ziehzeit von fünf Minuten und mehr gehen viele Polyphenole beziehungsweise Gerbstoffe in den Aufguss über.

Wie viel sollte pro Tag getrunken werden?

Wie bei allen Nahrungs- und Heilmitteln kann zu viel schädlich sein. Gerade wenn es um die aufputschende Wirkung des Teein als Inhaltsstoff geht, wirkt sich ein zu häufiger oder später Teegenuss ungünstig auf Ihr Schlafverhalten aus. Trinken Sie deshalb anregenden Tee wie Mate oder schwarzen Tee nicht mehr zu spät am Abend.

Auch zu heiß sollte der Tee beim Genuss nicht sein, damit Ihre Schleimhäute keinen Schaden nehmen. Ein bis zwei Liter Kräuter- oder Früchtetee pro Tag sind jedoch völlig in Ordnung, solange Sie ihn fachgerecht zubereiten und den aufgebrühten Tee nach der Zubereitung schnell verzehren.

Lässt sich die Teewirkung durch gesundes Essen steigern?

Bei allen genannten Hinweisen zur gesundheitlichen Wirkung zu Tee sei abschließend gesagt: Nur wenige klinische Studien haben die tatsächliche Wirksamkeit bestimmter Teesorten zu 100 % bestätigt. Bei vielem handelt es sich um überliefertes Wissen von Ärzten und Heilkundigen früherer Epochen, das jedoch über Jahrhunderte erhalten geblieben ist. Bedenken Sie außerdem: Eine gesunde Lebensführung lässt sich nicht alleine durch den gelegentlichen Genuss von Tee steigern. Gesunder Tee bringt Körper und Geist nur etwas, wenn Sie zugleich auf eine ausgewogene Ernährung achten. Tee ist also kein Wundermittel, kann jedoch in vielerlei Hinsicht Ihr Wohlbefinden fördern und stellt so eines der vielseitigsten Nahrungsmittel überhaupt dar.